So wirst Du Umweltaktivist*in

Veröffentlicht am: 15.10.2020|Kategorien: Naturschutz, Sofort helfen|6.7 Minuten Lesezeit|

Woran denkst Du, wenn Du das Wort “Umweltaktivist*in” hörst? An Proteste, schwarze Masken, brennende Autos oder Baumbesetzungen?

Spätestens seit Fridays For Future und die junge Bewegung rund um den Klimawandel trifft der Begriff Aktivismus auf große gesellschaftliche Anerkennung und ist längst kein Synonym mehr für Gewaltbereitschaft. Und das ist gut so!

Übrigens lebt Aktivismus nicht allein von großen Persönlichkeiten wie Martin Luther King, Rosa Parks oder Greta Thunberg. Gesellschaftlicher Wandel braucht Menschen wie Dich und mich, die auf die Straße gehen und ihre Stimme benutzen. So auch beim Aktivismus für die Umwelt.

So wirst Du Umweltaktivist*in

Was macht Dich eigentlich zur*m Umweltaktivist*in? Du brauchst vor allem etwas, was Dich bewegt und wofür Du Dich einsetzen willst. Das wichtigste Credo des Aktivismus lautet: Einfach anfangen!

Aktivismus umfasst viele Tätigkeiten, für die Du so gut wie keine extra Qualifikationen brauchst. Du regst Dich über die Umweltpolitik der Bundesregierung auf? Geh mit Fridays For Future und Extinction Rebellion auf die Straßen! Dich bedrückt Plastikverschmutzung oder die Abholzung des Regenwaldes? Unterschreibe und konzipiere Petitionen mit Greenpeace und NABU.

Bei diesen Projekten treffen sich Umweltaktivist*innen

Die Möglichkeiten sind endlos. Deswegen haben wir Dir hier einige spannende Organisationen im Umwelt- und Naturschutz aufgelistet, mit denen Du Deine Aktivismus-Karriere starten kannst.

1. Werde Aktivist*in gegen Plastikverschwendung

Plastik ist ein großes Problem für Natur- und Artenschutz auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland! In vielen Städten gibt es daher mittlerweile Zero Waste Vereine, die sich mit Petitionen, Aufklärungsarbeit und lokalen Aktionen für müllfreie Städte einsetzen.

Hier findest Du Zero Waste Vereine in Deiner Stadt.

Zero Waste City

Engagiere Dich in der Arbeitsgruppe politische Arbeit für weniger Plastik im Alltag!

Mehr zum Projekt

2. Werde Aktivist*in gegen den Klimawandel bei Fridays For Future

Seit den ersten Demonstrationen für ein Umdenken in der Klimapolitik im Dezember 2018 ist die junge Protestbewegung zu einer internationalen Graswurzelbewegung geworden. Graswurzelbewegungen entstehen aus dem Engagement von Bürger*innen wie Dir und mir. Globale Bewegungen mit großer Reichweite brauchen deshalb viele ambitionierte Menschen auf lokaler Ebene, die sich ehrenamtlich engagieren wollen.

Egal ob Öffentlichkeitsarbeit, Graphic Design, Logistik, alle Fähigkeiten und Persönlichkeiten können helfen. Hast Du Lust Dich zu engagieren? Vernetze Dich hier in einer von 700 Ortsgruppen mit Menschen in Deiner Nähe!

3. Werde Aktivist*in für Natur- und Artenschutz bei Greenpeace

Eine der größten und bekanntesten unter den internationalen Umwelt-NGOs ist Greenpeace. Seit den 70er Jahren setzt sie sich auf allen Kontinenten für den Schutz von Meeren, Wäldern, Klima und Arten ein.

Es gibt zahlreiche Wege, wie Du Dich bei Greenpeace engagieren kannst. Hier findest Du Dein passendes Engagement.

Greenpeace Berlin

Werde Teil der Ortsgruppe Berlin und engagiere Dich mit Greenpeace für den Klimaschutz!

Mehr zum Projekt

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Interessierst Du Dich für Ehrenamt im Umwelt-, Natur- und Artenschutz? Finde Dein passendes Engagement auf GoNature und folge uns auf Instagram!

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