GoNature Check: Naturschutz im Wahlprogramm der Linke

Veröffentlicht am: 11.09.2021|Kategorien: Wahlprogramm Check|14.3 Minuten Lesezeit|

Am 26. September 2021 findet in Deutschland die Bundestagswahl statt. Alle Parteien legen dazu ihr Wahlprogramm vor, indem sie verschiedene Themen abhandeln und sich klar dazu positionieren. Doch wie stehen die Parteien eigentlich zum Naturschutz? In unserem großen Parteiprogramm-Check untersuchen wir inwieweit sich die Parteien für den Natur- und Artenschutz einsetzen möchten, welche Bereiche ihnen wichtig sind und welche konkreten Maßnahmen sie anstreben.

Die Linke ist zum Thema Naturschutz vor allem durch folgende Positionierung bekannt: Die Natur hat einen Eigenwert, den man schon aus ethischen Gründen schützen soll. Doch stimmt das wirklich? Was sagt die Linke zum Schutz der Insekten, Landwirtschaft, Meere, Wälder, Tiere und zur Müllvermeidung? Welche Förderungen für den Natur- und Artenschutz sehen die Politiker:innen um Janine Wissler vor? Und wie wichtig ist der Linke eigentlich der Klimaschutz? Finde es jetzt bei unserem Wahlprogramm-Check der Linke heraus!

Was sagt die Linke eigentlich konkret zu Naturschutzthemen?

Naturschutz ist ein umfangreiches Thema. Jede Partei kann wahrscheinlich behaupten, dass Naturschutz in ihrem Programm vorkommt. Doch so einfach machen wir es uns nicht. Wir möchten genauer hinschauen welche Themen eigentlich im Wahlprogramm der Linke vorkommen und welche Maßnahmen angestrebt werden. Hier findest Du einen Überblick, was die Linke zu wichtigen Themen innerhalb des Naturschutzes und der Artenvielfalt in ihrem Wahlprogramm stehen hat:

Insektenschutz im Wahlprogramm der Linke

Um die Artenvielfalt zu erhalten ist Insektenschutz besonders wichtig. Es geht dabei nämlich nicht nur um den Erhalt der Tiere selbst, sondern sie helfen uns bei der Biodiversität vieler Pflanzen. Doch wie sieht die Linke das? Wir haben gecheckt, welche Fragen in ihrem Wahlprogramm beantwortet werden, welche Maßnahmen es gibt und wie oft das Thema aufgegriffen wird: 

Über die Anlegung von Blühflächen steht im Wahlprogramm nichts explizites.

Glyphosat und Neonikotinoide sollen verboten werden. Die Linke fordert Transparenz und strenge Regeln für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. In der EU nicht zugelassene Pestizide sollen in Deutschland weder produziert noch exportiert werden.

Fazit:

Die Linke möchte Insekten als wichtigen Teil des Ökosystems schützen und erhalten. Die Biodiversität soll dabei gefördert werden. Vor allem der Pestizideinsatz soll drastisch reduziert werden. Dabei setzt die Linke auch auf ein Pestizidverbot. Mit einer Pestizidreduktionsstrategie möchte die Linke Agrarbetriebe beim Umbau zu umweltfreundlichen Ackerbau unterstützen. Weitere Schutzmaßnahmen für Insekten werden nicht erläutert.

Landwirtschaft & Tierhaltung im Wahlprogramm der Linke

Ökologische Landwirtschaft, wie beispielsweise Solidarische Landwirtschaft oder Carbon Farming, trägt viel zum Naturschutz bei. Böden werden geschützt, Tiere werden geschont und die Umwelt allgemein weniger belastet

Auch artgerechte Tierhaltung trägt viel zum Naturschutz bei. Nicht nur den Tieren wird unnötiges Leid erspart, sondern auch der Umwelt. 

Doch wie wichtig sind diese Punkte der Linke? Wir haben das Wahlprogramm für Dich gecheckt:

Anbausysteme, die Klima, Böden, Tiere und Pflanzen schützen sollen gefördert werden. Zum Beispiel der Ökolandbau, Paludikulturen, Permakultur, Agroforstsysteme und tief wurzelnde Nutzpflanzen. Dazu möchte die Linke ein Förder- und Weiterbildungsprogramm für Landwirt:innen entwickeln. Das Förderprogramm soll nicht nur eine finanzielle Stütze sein, sondern auch Wissen für die sozialökologische Agrarwende schaffen.

Die Linke setzt sich für eine Reform der Tierhaltung ein. Qualzucht und nicht kurative Eingriffe an Tieren sollen verboten werden. Das Verbot soll auch für das Schreddern von Küken und die Anbinde- und Käfighaltung von Rinder gelten. Zuchtsauen sollen nicht mehr im Kastenstand gehalten werden. Außerdem möchte die Linke Tierquälerei härter bestrafen und tierquälerische Kastrationsmethoden beenden. Lebendtiertransporte die länger als vier Stunden Fahrt benötigen sollen auch verboten werden.

Fazit:

Die Linke möchte verschiedene Maßnahmen und Förderungen für die Landwirtschaft und Massentierhaltung umsetzen. Dabei sollen Junglandwirt:innen und genossenschaftliche Konzepte gefördert werden. Die Partei strebt eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik an. Zahlungen sollen konsequent an wissenschaftlich fundierte Umwelt- und Sozialkriterien und an den Tierschutz gebunden werden. 

Damit die genetische Vielfalt gesichert werden kann sollen alte Pflanzensorten und Tierrassen erhalten werden. Deshalb möchte die Linke Patente auf Leben verbieten. Eine gentechnikfreie, klassische und ökologische Züchtung soll mit höheren Forschungsmitteln gestärkt werden. 

Auch bei der Massentierhaltung setzt sich die Linke eine Reform des Systems zum Ziel. Der Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft soll stark reduziert werden und nur nach ärztlicher Verordnung erfolgen. Außerdem will sie mehr regionale Schlachtmöglichkeiten ermöglichen und das Schlachtverfahren schmerz- und stressarmer für die Tiere gestalten. Mehr Kontrollen sollen in der Tierindustrie durchgeführt und Transparenz gefördert werden um auch präventiv für den Seuchen- und Umweltschutz zu handeln.

Meeresschutz und Gewässerschutz im Wahlprogramm der Linke

Unsere Meere leiden: Jährlich landet tonnenweise Müll in ihnen. Die Bilder vom brennenden Meer im Sommer 2021 machten außerdem mehr als deutlich: Wir müssen jetzt handeln! Meere sind nicht nur wichtiger Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, sondern tragen auch maßgeblich zur Regulation von Treibhausgasen und dem Schutz vor Naturkatastrophen bei. 

Auch andere Gewässer wie Flüsse und Seen sind enorm wichtig für unser Ökosystem und den Erhalt unserer Natur.

Wir haben das Wahlprogramm der Linke zu diesem Bereich des Naturschutzes untersucht:

Windräder und Wasserkraftwerke werden im Wahlprogramm nicht thematisiert.

Die Linke strebt im Allgemeinen an, sich für den Schutz der Naturgebiete in der Nord- und Ostsee einzusetzen. Die Schutzgebiete sollen frei von Fischerei, militärischer Nutzung, Ressourcenanbau und sonstige wirtschaftliche Eingriffe sein. Dadurch sollen gefährdete Arten und ihre Lebensräume geschützt werden.

Die Überfischung soll gestoppt werden. Die Linke möchte alternative Fangmethoden fördern und auf Schleppnetze und lebensraumschädliche Methoden verzichten. Eine nachhaltige Fischerei mit Fangquoten soll ermöglicht werden, die auf wissenschaftlichen Empfehlungen basiert.

Die Linke setzt sich zum Ziel Meeresschutzgebiete zu erhalten und auszubauen. Mindestens 50 Prozent der Schutzräume sollen aus der wirtschaftlichen Nutzung genommen werden. Vor allem dafür bedarf es laut Linke an mehr Geld und Personal, um solche Maßnahmen umsetzen zu können.

Grund- und Oberflächengewässer sollen besser geschützt werden. Da das EU-Ziel alle Gewässer bis 2015 in einen guten ökologischen Zustand zu bringen verfehlt wurde. Noch immer werden Flüsse und Grundwasser als Müllhalde genutzt – zum Beispiel durch die unsachgemäßige Entsorgung von Medikamenten. Mit der Einführung eines Rücknahmesystems für Medikamenten wollen die Linke diesem Problem entgegenwirken.

Fazit:

Die Linke setzt sich für eine ökologisch nachhaltige Nutzung von Böden, Gewässern und Meeren ein. Eine Neuversieglung von Boden soll nur dann genehmigt werden, wenn sie mit einer ebenso großen Flächenentsiegelung in der Region einhergeht. Natur- und Meeresschutzgebiete sollen auf ein Maximum erweitert werden. Auch in Städten möchte die Linke Lebensräume für Tiere schützen und fördern. Das Bundesprogramm “Blaues Band Deutschland” möchte die Linke weiterführen, umsetzen und finanziell absichern. Denn mit diesem Projekt soll die Renaturierung von Bundeswasserstraßen fördern und neue Akzente in Natur- und Gewässerschutz, Hochwasservorsorge sowie Wassertourismus, Freizeitsport und Erholung setzen.

Schutz der Wälder und Wildnis im Wahlprogramm der Linke

Wälder und Moore sind nicht nur die wichtigsten CO2-Speicher unserer Erde, sondern bieten auch Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Sie steigern die Biodiversität enorm. Wälder, Moore und Wildnis schützen demnach Tier und Mensch, weshalb es an uns ist sie zu schützen. Doch wie genau möchte das die Linke angehen?

Das Bundesprogramm “Biologische Vielfalt” soll aufgestockt werden, um eine Vermehrung der Wildnis zu gewährleisten. Biotopenverbünde sollen hergestellt werden um Gebiete zur Wildnisentwicklung ausweisen zu können.

Eine konkrete Zahl wurde im Wahlprogramm nicht konkret genannt.

 Die Linke setzt auf Mischwälder mit vielfältiger Altersstruktur und europäischen Baumarten.

Die Linke möchte den Erhalt, die Renaturierung und die Wiedervernässung von Mooren fördern und unterstützen.

Im Wahlprogramm gibt es keine Informationen zu Windrädern im Wald.

Fazit:

Die Linke vertritt die Meinung, dass Naturschutzflächen in öffentliche Hand gehören und an Naturschutz- und Umweltverbände in Erbpacht vergeben werden sollen. Vor allem die Wichtigkeit der Böden erläutern sie in ihrem Wahlprogramm. Denn Böden erfüllen laut Linke wichtige Funktionen. Sie dienen als Kohlenstoffsenken, Wasserspeicher und Schadstofffilter. Der Schutz der Böden soll gefördert und unterstützt werden. Auf das Thema Waldaufforstung wird nicht konkret eingegangen. Die Wichtigkeit des Waldes als CO2 Speicher wird jedoch in einem kurzen Satz erläutert.

Schutz der Wildtiere im Wahlprogramm der Linke

Egal ob in der Stadt oder in der Wildnis, auch Wildtiere haben es immer schwerer. Verlust des Lebensraums und Nahrungsmangel sind nur zwei der Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben. Doch was genau möchte die Linke dagegen unternehmen? Hier findest Du die Antworten aus ihrem Wahlprogramm:

Die Linke verlangt eine Demokratisierung des Tierschutzes. Das bedeutet, dass Entscheidungen die Tiere und Lebensräume betreffen, im Parlament getroffen werden sollen und nicht über Verordnungen. In Städten sollen Lebensräume erhalten und gesichert werden.

Die Freizeitjagd soll begrenzt werden. Die Linke möchte außerdem die Jagd auf Hunde und Katzen sowie Prädatoren wie Füchse verbieten.

Fazit:

Die Linke möchte sich für echten Schutz für wilde Tiere engagieren. Durch flächendeckende Biotopverbindungen sowie Tierpassagen soll der Schutz gewährleistet werden. Auch zu den Haltungsstandards in Zoos spricht die Linke in ihrem Parteiprogramm. Diese möchten sie auf ein Mindestmaß an die Grundbedürfnisse der jeweiligen Art anpassen. Dies soll auch auch für die Haltungsstandards im Gewerbe und in Haushalten gelten. Außerdem fordert die Linke ein Verbot von Delfinarien, Wildtieren in Zirkussen und ein Verbot für die Tierhaltung auf Jahrmärkten.

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Plastik- und Müllvermeidung im Wahlprogramm der Linke

Plastik schadet den Meeren, den Tieren und den Böden. Mittlerweile wurde bereits herausgefunden, dass auch wir Menschen Plastik mit unseren Nahrungsmitteln zu uns nehmen. Deshalb sind viele Produkte aus Einwegplastik seit dem 3. Juli 2021 in der EU verboten. Doch wie steht eigentlich die Linke dazu? Finde hier die Antworten aus ihrem Wahlprogramm heraus:

Die Linke möchte Abfallbehandlung und -entsorgung als Bestandteil der Daseinsvorsorge in die öffentliche Hand geben. Falls eine Privatisierung bereits erfolgt ist oder erfolgen wird, möchte die Partei sich für die Rekommunalisierung einsetzen. Außerdem soll Müll möglichst nahe am Standort der Entstehung entsorgt und verarbeitet werden.

Zu innovativen Technologien gibt es im Wahlprogramm keine expliziten Anregungen.

Es soll standardisierte Mehrwegsysteme geben, die in jedem Geschäft umsetzbar sein können. Dabei soll der Fokus nicht nur im “To go” Bereich liegen sondern auch im Versandhandel und bei Geschäften zwischen Unternehmen vertreten sein.

Um die Lebensmittelverschwendung zu verringern sollen zum Beispiel Supermärkte verpflichtet werden, aussortierte, aber noch genießbare Lebensmittel kostenfrei zur Verfügung stellen.

Fazit:

Die Linke setzt sich für konkrete Abfallvermeidungsziele ein. Zum Beispiel in Form von “Zero Waste”. Durch die Schaffung von Mehrwegsystemen soll Müll vermieden und die Plastikflut bekämpft werden. Aber auch für Nahrungsmittel, Reinigungsmittel und Kosmetik möchte die Partei Mehrwegsysteme schaffen. Außerdem soll es ein Pfandsystem für Energiesparlampen, Einwegbecher, Mobiltelefone, Fernseher und weitere Elektrogeräte geben. Dadurch soll die Verwertung und die Sammelquote verbessert werden.

Fazit: Die Linke und Biodiversität

Die Linke möchte sich für die Wiederherstellung, die Entwicklung und den Schutz der Ökosysteme einsetzen. Der Gesamtbestand an Tier- und Pflanzenarten soll deutschlandweit erfasst werden, um eine Grundlage für mehr Naturschutz zu schaffen. Dabei möchte die Linke Umweltkriminalität konsequent verfolgen und bekämpfen. Vor allem gentechnikfreie Technologien und der Schutz der Böden nimmt einen wichtigen Stellenwert im Wahlprogramm der Linke. Auf das Thema Waldaufforstung wurde allerdings nicht konkret eingegangen.

Und hier noch ein kleiner FunFact. So oft kommen die folgenden Wörter im Wahlprogramm vor:

  • Artenvielfalt: 2
  • Naturschutz: 7
  • Biodiversität: 4
  • Umweltschutz:10

Wie möchte die Linke den Naturschutz fördern?

Naturschutz zeigt sich in konkreten Maßnahmen, aber auch in der Förderung. Um unserer Natur, den Tieren und den Pflanzen wirklich zu helfen, bedarf es auch finanzieller Hilfe und geförderter Wissenschaft. Parteien legen in ihrem Programm schon vor der Wahl fest, wohin später die Gelder fließen sollen. Und das sagt die Linke zur Förderung für den Naturschutz und die Innovation:

Die Linke fokussiert sich auf konkrete Ziele

Die Linke möchte Förder-und Weiterbildungsprogramme für Landwirt:innen entwickeln. Damit soll nicht nur finanzielle Unterstützung gewährleistet werden. Durch das Programm soll auch Wissen für eine sozialökologische Agrarwende geschaffen werden. Durch das Abbauen von natur- und umweltzerstörenden Subventionen sollen die frei werdenden Gelder in Natur- und Umweltprogramm fließen. Die Landschaftsplanung soll mit finanziellen und personellen Mitteln ausgestattet werden. Auch Studiengänge sollen ausgebaut werden. Zum Beispiel Studiengänge im Bereich Landschaftsplanung, Umweltplanung und Landschaftsökologie.

Wie positioniert sich die Linke eigentlich zum Klimaschutz?

Naturschutz und Klimaschutz werden oft in einen Topf geworfen, sind allerdings nicht dasselbe. Gerade in der Politik und vorgeschlagenen Maßnahmen, können die Meinungen zu den beiden Themen sich sehr unterscheiden. Bisher haben wir die konkreten Maßnahmen für den Naturschutz betrachtet und wollen jetzt ergänzend kurz auf das Klimaschutzprogramm der Linke eingehen:

Die Linke steht für ein klimaneutrales Deutschland bis 2035

Die Linke möchte sich für das vereinbarte 1,5 Grad Ziel im pariser Klimaabkommen einsetzen. Deutschland soll bis 2035 klimaneutral werden und keine Treibhausgase mehr produzieren. Sie will einen sozialen und ökologischen Systemwechsel und dabei an der Seite der jungen Klimabewegung stehen. Dabei wird auf verschiedene Maßnahmen gesetzt. Zum Beispiel soll ein Ausstieg der Kohl- und Atomenergie 2030 erfolgen. Der Strukturwandel soll angepackt werden und durch Förderungen Arbeitsplätze gesichert werden, um einen solchen Wandel möglich zu machen. Außerdem soll die öffentliche Mobilität ausgebaut, klimafeindliche Konzerne ausgebremst und erneuerbare Energien ausgebaut werden.

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