Großstadtrevier: Wildtiere in der Stadt

Veröffentlicht am: 15.10.2020|Kategorien: Tieren helfen|2,2 Minuten Lesezeit|

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Je größer die Stadt, desto größer die Artenvielfalt. Verrückt, oder? Und das krasseste: Es leben mehr Tierarten in unseren Städten als auf dem Land. Doch Wildtiere in der Stadt sind einigen Gefahren ausgesetzt. Wir zeigen Dir, warum Tiere den Menschen in die Städte folgen und wie Du sie hier unterstützen kannst.

  1. Warum folgen Wildtiere dem Menschen? 
  2. Das kannst Du tun, wenn Du Wildtieren begegnest 
  3. Lust auf ein Engagement? 

Warum folgen Wildtiere den Menschen in Städte?

Ein Waschbär sitzt in einer Mülltonne. Er ist nur eines der Wildtiere in der Stadt

Müll als Nahrung für Wildtiere in der Stadt

Vor allem liegt das daran, dass dort, wo viele Menschen wohnen, auch mehr Abfall entsteht. Über dieses Festmahl freuen sich natürlich Waschbär, Fuchs und Co. Waschbären etwa können sogar Mülltonnen selbst öffnen – auch wenn dieser hier vielleicht noch etwas üben sollte.

Verlust von Lebensraum für Wildtiere

Außerdem werden durch Monokulturen und Einsätze von Pestiziden auf den Wiesen und Feldern in ländlichen Gebieten die Lebensräume vieler Tiere zerstört. Einige Wildtiere, wie z.B. der Feldhase, stehen deshalb auch schon auf der sogenannten Roten Liste – sie sind vom Aussterben bedroht. In der (Groß-)Stadt hingegen finden sie oftmals vorteilhaftere Bedingungen: Futter, milde Temperaturen und kaum natürliche Feinde. Das geht so weit, dass viele Tiere, die sich in Städten eingelebt haben, auf dem Land nicht mehr überleben könnten.

Was kannst Du tun, wenn Dir ein Wildtier in der Stadt begegnet?

Ein Igel läuft auf dem Asphalt. Er ist ein Beispiel für Wildtiere in der Stadt

Halte Abstand

Gefährlich ist eine Begegnung mit den Stadtwildtieren meist nicht. Die Tiere haben zwar ihre natürliche Scheu weitestgehend abgelegt, zeigen aber auch kein großes Interesse an ihren menschlichen Nachbar:innen. Trotzdem sollte man ihnen nicht zu nah kommen, da manche Wildtiere eine Vielzahl an Viren auf den Menschen übertragen können. Auch das Füttern der Tiere ist verboten und kann sogar bestraft werden.

Trage Beobachtungen ein

Falls Du wissen möchtest, welche Tiere in deiner Gegend rumlaufen, kannst Du hier nachsehen oder sogar Deine eigenen Beobachtungen eintragen. Wenn Du in Berlin wohnst, hast Du zum Beispiel auch die Möglichkeit, Dich am wissenschaftlichen Langzeit-Igelmonitoring zu beteiligen.

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